Hufpflegeschule

 Unser Ziel ist es, Fachkräfte auszubilden, die:

-biomechanisches Verständnis auf höchstem Niveau entwickeln,

-Hufe funktionell analysieren, nicht nur optisch bewerten,

-Veränderungen lesen und interpretieren können, 

-präventiv handeln statt reaktiv zu reparieren,

-Pferde und Besitzer einfühlsam begleiten,

-klare Entscheidungen treffen können – inklusive des Mutes, auch nichts zu tun, wenn es
sinnvoller ist.

Wir legen Wert auf:

-sorgfältiges, ruhiges und bewusstes Arbeiten,

-klare systemische Betrachtung,

-stetige Selbstreflexion und Weiterentwicklung,

-hohe ethische Verantwortung gegenüber Tier, Mensch und Handwerk.

Unsere Ausbildung bereitet nicht nur auf das Fach vor —
sie formt Hufpfleger mit Bewusstsein, Weitsicht, Kompetenz und Herz.

Wir schaffen Fachleute, die nicht nur schneiden, sondern verstehen.
Nicht nur korrigieren, sondern begleiten.
Nicht nur reagieren, sondern vorausdenken.

Ein bedeutender Bestandteil unserer Arbeit ist die rehabilitative Begleitung mittels Klebetechnik.

Wir betrachten Klebebeschläge nicht als Dauerlösung, sondern als gezieltes, zeitlich begrenztes therapeutisches Werkzeug, das dem Huf hilft, wieder in seine natürliche Funktionalität zu finden.

Unsere Schüler lernen deshalb:

wann ein Klebebeschlag sinnvoll ist — und wann nicht,

wie er biomechanisch korrekt eingesetzt wird,

wie er den Heilungsprozess unterstützt statt ersetzt,

und vor allem:

wie man das Pferd möglichst wieder in ein funktionierendes, barhuforientiertes System zurückführt.

So werden zukünftige Hufpfleger befähigt, Pferden nicht nur Stabilität zu geben, sondern ihnen ihre natürliche Belastbarkeit und Hufmechanik langfristig zurückzuschenken.

Rehabilitation bedeutet für uns: Hilfe zur Selbstregulation — nicht künstliche Dauerstütze.

Verantwortung tragen durch 
intensive Ausbildung

Die Ausbildung

Intensiver lernen durch solides Praxistraining

Die Ausbildung bei Hufkonzept ist eine reine Präsenzausbildung.

Sie legt einen ausgeprägten Fokus auf die intensive Praxisarbeit, die entscheidend dafür ist, wie gut man das Pferd wieder hinstellt.

Der Schwerpunkt der Ausbildung ist auf Heilung orientiert, die eine intensive und praxisnahe Ausbildungskurve erforderlich macht.

Ausbildungsstruktur

 

  • Gesamtdauer: 14 Monate
  • Praxisumfang: 100 Praxistage (zweimal wöchentlich über mindestens ein Jahr)
  • Grundlagentraining: Regelmäßiges Arbeiten an Tothufen (Hufkorrektur und Beschlagsgrundlagen)
  • Interdisziplinäre Praxistage
    • mit einem Physiotherapeuten/Osteopathen
    • mit einem Tierarzt
    • mit einer Tierheilpraktikerin
  • Dozentenbegleitung bei externen Lehrgängen (sofern möglich)
  • Zwischenprüfungen: Vierteljährlich mit Fallbeispiel und Therapieverlauf
  • Abschlussprüfung: Theoretischer, praktischer und mündlicher Teil

Ausbildungsinhalte

Ausbildungsdossier
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